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Ebola-Ausbruch in Afrika

Umgang mit hochinfektiöser Wäsche im Kontext von Ebola – sichere Inaktivierung und Entsorgung gemäß Erregerverzeichnis

Die WHO hat wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und ersten Fällen in Uganda am 17.05.2026 erneut eine internationale gesundheitliche Notlage ausgerufen. Betroffen ist der seltene Bundibugyo-Stamm mit mehreren bestätigten Fällen, Verdachtsfällen und Todesfällen sowie einem Risiko weiterer regionaler Ausbreitung. Für Europa wird das Risiko als sehr gering eingeschätzt, während internationale Organisationen die Eindämmung und Behandlung in der Region koordinieren.

Die Behandlung von mit potenziell gefährlichen Erregern kontaminierter Wäsche ist im Gesundheitswesen und im Textilservice klar geregelt und erfordert besondere Schutz- und Hygienemaßnahmen. Das Erregerverzeichnis der Gütegemeinschaft Verantwortungsvoller Textilservice e. V. dient dabei als Orientierung für die sichere Aufbereitung und den Arbeitsschutz im Umgang mit keimbelasteter Wäsche. Wäsche aus Ebola-Umgebungen gilt als hochinfektiös und muss bereits am Entstehungsort entweder durch geeignete Verfahren inaktiviert oder vollständig entsorgt und thermisch vernichtet werden. Dabei ist eine sichere Verpackung in dafür vorgesehenen Behältnissen zwingend erforderlich. Eine direkte Weitergabe solcher Wäsche an eine Wäscherei ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Weitere Informationen: 

Erreger-Verzeichnis der Gütegemeinschaft Verantwortungsvoller Textilservice e.V.
RKI Informationen zum Ebolafieber-Ausbruch